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"CELESTIAL BLUE"- RAMONA CZYGAN

RAMONA CZYGAN

 

Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Unter dem Titel "CELESTIAL BLUE" widmet sich die Greifswalder Künstlerin Ramona Czygan ein Jahr lang fotografisch der regionalen Pflanzen- und Wasserwelt.

Ähnlich wie Friedrich wandert sie durch die Landschaft und erfasst Fragmente der Natur entweder skizzenhaft im Freien oder arrangiert später gezielte Kompositionen im Atelier. Ihr künstlerisches Mittel ist jedoch nicht die Zeichnung oder Malerei, sondern die historische Fototechnik der Cyanotypie. Dabei belichtet sie Pflanzen, Schnee, Regen, Wellen und Eis auf lichtempfindlichen Stoffen oder Papieren mit UV-Licht. Sie nutzt dafür entweder direkte Sonne bei ihren Outdoorbelichtungen oder UV-Lampen im Studio. Das Ergebnis ist eine chemische Reaktion auf Eisen, die immer neue, wundersame blaue Fotografien hervorbringt. Alle Arbeiten dieser Ausstellung sind ausschließlich mit Naturmaterialien belichtet, ohne Verwendung einer klassischen Kamera. Teilweise arbeitet sie hinterher Aquarellfarben malerisch in ihre Bilder ein. So werden Kontraste und Stimmungen verstärkt und meist leichte, aber selten auch kräftige Farben erzeugt, die das Blau erweitern.

Die Kunst als Mittel zwischen Mensch und Natur, ein Verinnerlichen und seelisches Erspüren, ganz im Sinne Friedrichs, sind auch für Ramona Czygan essenzielle Bestandteile ihres Schaffensprozesses.

„In der Natur können meine inneren Räume groß werden und durch die Kunst einen Weg nach draußen finden.“

 

Verfügbare Werke

DYNAMIC DUALITY

Mario Dalpra
Michael Hitschold

 

Wir freuen uns, die Ausstellung „DYNAMIC DUALITY“ ankündigen zu können. Diese Ausstellung zeigt die Gegensätze zweier Künstler und spannende Synergien zwischen Malerei, Bronze, Stahlskulpturen und Fotografie.

Eröffnung am 1. Juni ab 20 Uhr
Künstlergespräch ab ca. 20:15 Uhr
Beide Künstler sind anwesend

 
 
 

Mario Dalpra

Dalpras Fähigkeit, alltägliche Beobachtungen in tiefgründige, ästhetisch intensive Kompositionen zu verwandeln, zeigt sich in beiden Kunstformen. Seine Werke vermitteln Emotionen und narrative Elemente, die von humorvollen bis hin zu dramatischen Szenen reichen. Trotz seiner subjektiven Handschrift bleibt die formale Komposition im Vordergrund und schafft eine dynamische Verbindung zwischen grafischen und malerischen Elementen.

Sein künstlerisches Schaffen, geprägt durch Reisen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen, führt zu einer einzigartigen Synthese von Form, Farbe und Inhalt. Dalpras Werke laden den Betrachter ein, in eine Welt jenseits des Alltäglichen einzutauchen und bieten dabei stets neue Perspektiven und Einsichten.

Michael Hitschold

Michael Hiltschold ist seit über 20 Jahren als Künstler tätig und schafft in seiner Schmiede beeindruckende Stahlskulpturen. Seine Kunst zielt darauf ab, beim Betrachter einen kognitiven Prozess auszulösen. Hiltschold bricht und transzendiert konventionelle Vorstellungen von Raum und Zeit und bindet während der Arbeit am Feuer Klänge höherer Welten in den Stahl. Seine Arbeiten sind räumlich linear, architektonisch und kristallin, eingefangen in Momentaufnahmen tänzerischer Gesten - Anmut im Licht der Ewigkeit.

Zugleich zeigt Hiltschold fotografische Essenzen seiner Skulpturen auf Holz abgebildet. Hiltschold schafft eine universelle Darstellung, digital erzeugt, durch das Abbild der Stahlskulptur, die nur aus einer Perspektive erfahrbar ist. Die Fotografie auf Holz bildet einen Kontrast zum Stahl und erweitert die visuelle Erfahrung seiner Werke.

 
 
 

Mario Dalpra
„The Moment of Truth“, 2024
140 x 100 x 3 cm (h x w x d)
Acrylic on Canvas

Mario Dalpra
„Azurblue“, 2023
Höhe ca. 70 cm
Bronze handgemalt

Michael Hitschold
”Kahatael”, 2023
Höhe 130 cm
Stahl geschmiedet

Michael Hitschold
”Lotus”, 2024
90 x 90 cm
Fotografie auf Holz

 
 

Verfügbare Werke der Ausstellung

Hier in Kürze verfügbar

MARIA SAINZ RUEDA & DIEGO PALACIOS

ergänzend Künstler+innen der Galerie

 

Virtuelle Tour durch die Ausstellung

 

Maria Sainz Rueda

Maria Sainz Rueda, eine in Walldorf aufgewachsene Künstlerin mit spanischen Wurzeln, spiegelt in ihrer Malerei eine verborgene Welt wider. Ihre Eltern, spanische Arbeitsmigranten, strebten nach finanzieller Sicherheit, was im Gegensatz zu ihrem eigenen Weg als Künstlerin steht. Die Entscheidung, mit der Kunst zu leben, war kein einmaliger Entschluss, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Sie studierte Malerei an der HGB in Leipzig und hatte das Glück, bei den renommierten Künstlern Arno Rink und Neo Rauch zu lernen. Sie prägten ihre Arbeits- und Denkweise in der Malerei. In ihren aktuellen Arbeiten, die in der Galerie ausgestellt werden, spielt die Landschaft eine zentrale Rolle. Die Landschaft in ihren Bildern ist mehrdeutig, irreführend und eine Projektionsfläche, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet.

Diego Palacios

Die Gemälde von Diego Palacios offenbaren verschiedene Ebenen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Licht, Schatten, Transparenz und Mehrfarbigkeit erzeugen diesen Eindruck. Palacios' altmeisterlicher Ansatz wird durch zeitgenössische Sujets und digitale Bildbearbeitungselemente aufgebrochen.

Im Mittelpunkt steht der Mensch. Kleidung und Gesten erinnern an vergangene Zeiten, doch schimmernde Farbeffekte und Verzerrungen durchbrechen diese Vertrautheit und schaffen eine Verbindung zur zeitgenössischen Ästhetik. Palacios' Bilder provozieren uns, unsere Sehgewohnheiten zu hinterfragen.

WINTERSALON 2023 / 2024

Vom 17. Dez 2023 – 24. Feb 2024

Virtueller Rundgang

WOLFGANG BERNDT・MICHELLE CONCEPCIÓN・RAYK GOETZE・BETTINA HAUKE・MARLET HECKHOFF・MICHAEL HITSCHOLD・JÜRGEN JANSEN・CHRISTOFER KOCHS・EUGEN KUNKEL・SEBASTIAN MENZKE・SISSA MICHELI・SEBASTIAN RETHER・IVO RINGE・MAREN SCHIMMER・KIRK SORA

Der aktuelle Wintersalon präsentiert eine faszinierende Auswahl von vierzig Kunstwerken aus verschiedenen Genres, die von fünfzehn talentierten Künstlern geschaffen wurden. Diese jährliche Veranstaltung bietet eine vielfältige und inspirierende Sammlung von Werken, die die kreative Vielfalt unserer Kunstszene widerspiegeln.

Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum an Stilen und Techniken, von abstrakter Malerei bis hin zu Bildhauerei und Fotografie.

Die jährliche Ausstellung schafft eine einladende Atmosphäre, die Kunstliebhaber und Besucher dazu einlädt, in die Welt der Kunst einzutauchen und die kreativen Innovationen der Künstlergemeinschaft zu entdecken. Diese Veranstaltung trägt dazu bei, das Bewusstsein für die Vielfalt und den Reichtum der Kunst zu schärfen und den Dialog zwischen Künstlern und Publikum zu fördern.

 

Alle AusgestellteN Werke

 
COSMODROME

Marlet Heckhoff
Kirk Sora

 

Virtuelle Tour durch die Ausstellung

 

Verfügbare Werke

 
 

Vernissage am 4. November 2023

 
8. ROTER KUNSTSALON

Salonmesse im Museum Villa Rot

Die Tradition der Pariser Salonkultur des 17. Jahrhunderts aufgreifend, bietet der Rote Kunstsalon eine attraktive Plattform für fachlichen und gesellschaftlichen Austausch und den Erwerb von Kunst. In den historischen Räumen der Villa und in der modernen Kunsthalle zeigen dreizehn renommierte Galerien aus dem In- und Ausland aktuelle Strömungen des Kunstmarkts. Ein vorrangiges Anliegen der Kunstmesse ist dabei, die Breite und Vielfalt gegenwärtiger Tendenzen aufzuzeigen und sowohl Werke bereits bekannter, etablierter als auch junger, aufstrebender Künstler*innen zu präsentieren. Der Rote Kunstsalon findet jedes Jahr vier Tage lang Mitte Oktober statt.

Michelle Concepcíon
Mario Dalpra
Rayk Goetze
Marlet Heckhoff
Anna-Lenena Huber
Sebastian Menzke
Ivo Ringe
Hans Schüle
Kirk Sora

 

Museum Villa Rot
Schlossweg 2
88483 Burgrieden

NEW WORLD

CHRISTIAN HAHN

Der in Hamburg lebende Künstler Christian Hahn hat über viele Jahrzehnte hinweg ein bemerkenswertes Gesamtwerk geschaffen. Der 1969 in Nürnberg geborene Künstler erwarb einen akademischen Abschluss an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, wo er von Olav Christopher Jenssen und Werner Büttner unterrichtet wurde.

Hahns Werke befinden sich in verschiedenen musealen und privaten Sammlungen, darunter die Hamburger Kunsthalle, das Denver Art Museum in den USA und die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland.

In seinen beeindruckenden großformatigen Gemälden bricht Christian Hahn bewusst mit etablierten malerischen Konventionen und setzt bewusst unkonventionelle Elemente ein. Seine Kunst ist eng verwoben mit den vielfältigen Strömungen und Facetten der Gegenwart. Die Themen seiner Arbeiten sind vielschichtig und entziehen sich einer einfachen Interpretation.

In seinen Gemälden verschmelzen Realität und Imagination und wecken Assoziationen an die Ästhetik der Computer- und Arbeitswelt, an das Streben nach Wissenschaft und an menschliche Träume. Diese vielschichtigen Erzählstränge fügen sich auf seinen Leinwänden zu einem beeindruckenden Gesamtbild zusammen.

Hahns Kunstwerke spiegeln seine tiefe künstlerische Reflexion und sein außergewöhnliches Talent wider und fangen die Komplexität der heutigen Welt auf eindrucksvolle Weise ein.

 

VIRTUELLE TOUR DURCH DIE AUSSTELLUNG

 

Verfügbare Werke

Kristine HamannArchiv
PARADISE BLUES

JUSTINE OTTO・im lab


Justine Ottos Kunstwerke entführen den Betrachter in betörend berauschende Szenarien, die tiefgründige Einblicke in existenzielle Themen wie Furcht, Trübsal und Vergänglichkeit gewähren. Die skurrilen Motive dieses Kosmos spiegeln die persönlichen Erlebnisse der Künstlerin wider, sind jedoch zugleich losgelöst von jeglicher illustrativer Fessel. Stattdessen offenbaren sie eine lyrische Realität, die von düsterer Einsamkeit und bizarrer Schönheit geprägt ist. Inmitten dieser Werke verwebt sich geschickt eine Spur von Humor, wodurch sich eine kraftvolle Ambivalenz entfaltet.

Das virtuose Spiel von Licht und Schatten, die dynamische Komposition von Farben und die subtilen Details verleihen ihren Bildern eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Justine Ottos Kunst ist nicht bloß eine Erforschung der Historie der Malerei selbst, sondern ebenso eine intensive Erkundung der Möglichkeiten der Darstellung.

Geboren in Zabrze/Polen, studierte Justine Otto von 1996 bis 2003 freie Malerei an der Staatlichen Hochschule - Städelschule in Frankfurt am Main.
Sie war Meisterschülerin von Prof. Michael Krebber und Prof. Peter Angermann.
Ihre hervorragende künstlerische Arbeit wurde mit verschiedensten Auszeichnungen und Stipendien geehrt, unter anderem erhielt sie 2014 den Phillips Collection Emerging Artist Prize in Washington D.C. (USA) und 2010 das Lukas-Stipendium in Skagaströnd (Island).

Ihre Werke wurden in zahlreichen In- und Ausland-Ausstellungen präsentiert und befinden sich in renommierten Museumssammlungen weltweit.

Seit 2016 ist Justine Otto Mitglied des MalerinnenNetzwerks Berlin-Leipzig, einem Zusammenschluss von Malerinnen, zu dem auch Kathrin Landa, Rosa Loy und Miriam Vlaming gehören.

 

Die Künstlerin Justine Otto mit ihrem Hund Minka

 

Ausstellung virtuell besuchen

 
NEW REALITIES

Die Form der Freiheit

 
 
 

Stefan Annerel (B) Steven Baris (USA) Nelleke Beltjens (NL) Wolfgang Berndt (D) Amelia Bowles (GB) Antoine Langénieux-Villard (F) Kleopatra Moursela (GR) Suzan Shutan (USA) Shawn Stipling (GB) Bogumila Strojna (F) Richard van der Aa (F) Cecilia VisserS (NL)

Zwölf internationale Künstler aus den USA, den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Belgien und Frankreich zeigen ausschließlich abstrakte Werke unterschiedlicher Techniken.

Der Titel der Ausstellung "New Realities" bezieht sich auf die "Nouvelle Image"- Bewegung, eine Strömung der internationalen Abstraktion, die in den späten 1940er Jahren in Frankreich entstand und sich mit der Schaffung von Kunstwerken auf der Grundlage mathematischer Konzepte und wissenschaftlicher Theorien befasste.

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung "New Realities" - in der Galerie Kristine Hamann - beziehen sich auf die damalige Bewegung und entwickeln ihre Ideen weiter, um die konventionelle Kunst bis an die Grenzen des menschlichen Verständnisses und der Wahrnehmung zu erweitern.

Diese Ausstellung soll Kunstliebhaber*innen und Künstler*innen gleichermaßen inspirieren. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, die internationalen Strömungen der Abstraktion kennen zu lernen. 

Kuratiert wurde die Ausstellung von Ivo Ringe in Zusammenarbeit mit Kristine Hamann. Der in Köln lebende Künstler und Kurator zeigt parallel in den Galerieräumen eine Auswahl seiner Werke in einer Kabinettausstellung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Öffnungszeiten
Montag 11–16 Uhr
Mittwoch 11–16 Uhr
Donnerstag 11–16 Uhr
Samstag 11–16 Uhr
Und immer nach Vereinbarung

T + 49 176 34 96 83 36
Tipp: Vorab anrufen.

 
Kristine HamannArchiv
SCHWARZMALER

RAYK GOETZE

 

TEXTE

 
 
 

AUSGESTELLTE WERKE

PYTHAGORAS & JELLY BEANS
 

Sebastian Menzke & Hans Schüle

 
 
 
 

Sebastian Menzke

Ausstellungsraum・Front Room

Mit der Ausstellung "Pythagoras & Jelly Beans" präsentiert die Galerie neue Arbeiten aus dem abstrakten Oeuvre des Berliner Künstlers Sebastian Menzke. Mehr als 15 Arbeiten geben einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen auf Leinwand. Zu sehen sind auch einige Arbeiten aus Epoxidharz.

Menzkes Malerei bewegt sich zwischen den Polen des Gegenständlichen und des Abstrakten. Zugleich zwischen konzeptionellen und zunehmend freien Ansätzen. Der Maler geht unter anderem Fragen nach dem Verhältnis von Inhalt und Form, Interpretation und sinnlicher Betrachtung in einem abstrakten Kontext nach.

Der virtuose Einsatz der Farbe als kompositorisches Gestaltungsmittel macht die Qualität seines Werkes aus. Die Farbe wird fast zu einer kategorialen Setzung, wenn man sein Spiel mit Flächen und Ebenen und die räumliche Entwicklung und Dynamisierung durch Farbwerte und sinnliche Farbverläufe verfolgt.

Inhaltlich und formal bewahrt sich der Künstler Menzke eine stilistische Offenheit. Er thematisiert die Möglichkeiten der Malerei durch Texturen und in der Arbeit an der Form selbst. Dies wird deutlich in der Integration von Formen aus ganz unterschiedlichen visuellen Systemen wie Graffiti oder den gestisch wackeligen, unruhigen Strichen der digitalen Bildbearbeitung.

Sebastian Menzke wurde 1979 in Neubrandenburg geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2011 ist Menzke Künstler in der Galerie Kristine Hamann.

 
 
 
 

Hans Schüle

Ausstellungsraum・Lab

Der Künstler Hans Schüle wurde 1965 in Nekarsulm geboren. Heute lebt und arbeitet er in Baden-Württemberg und Berlin.

Die in der aktuellen Ausstellung "Pythagoras und Jelly Beans" gezeigten Skulpturen und Grafiken von Hans Schüle bewegen sich an der Grenze zwischen Abstraktion, Figuration und reiner Form. Ihre Formen sind selten geschlossen und geben oft Anlass zu berechtigten Zweifeln an ihrer Materialität, ihrer Herstellungsweise und ihrem räum-lichen Bezug. Sie entziehen sich einer eindeutigen Zuordnung, obwohl alles klar und transparent vor den Augen des Betrachters angelegt ist. Es scheint, als ob die Arbeiten wissenschaftlichen, mathematischen Regeln gehorchen. Was kompliziert klingt, eröffnet künstlerische Möglichkeiten, die Bezugs-systeme von Natur und Technik, Körper und Modell, Proportion und Repräsentation neu zu befragen und zu verknüpfen. Zugleich lenkt es die Assoziationen des Betrachters auf konkrete Bezüge.

Der aufmerksame Umgang mit unterschied-lichen technischen Möglichkeiten basiert wohl auf dem künstlerischen Werdegang von Hans Schüle, der mit Grafik und Malerei begann.

 
 
Kristine HamannArchiv
TOBIAS STUTZ

Ikonen der Bauhausarchitektur

Malerei von Tobias Stutz im Kabinett und Front Room

Tobias Stutz “Am Ende des Korridors” H 70 x B 110 cm

 

Zum ersten Mal zeigen wir den Künstler Tobias Stutz in Wismar. Es ist seine erste Ausstellung in Norddeutschland.

Klare Ordnung, eine gewisse Einfachheit, deutlich erkennbare Kontraste, überwiegend rechte Winkel, oft kubische Formen, große Glas- und Fensterfronten. Der 1983 in Filderstadt geborene Maler Tobias Stutz bedient sich dieser Kriterien und markiert damit eine Referenz an die Skelettarchitektur von Mies van der Rohe. Stutz verzichtet klar auf den Menschen als Protagonisten seiner arrangierten und inszenierten Bilder von Gebäuden. Die Bauten werden so zu Vertretern des Internationalen Stils mit seinen klaren und sachlichen Formen.

Le Corbusier hat einmal gesagt: "Architektur ist das kunstvolle, richtige und prächtige Spiel der im Licht versammelten Gebäude". Auch Stutz setzt das Licht bewusst ein, als kompositorisch dramatisierendes Element, als Erzählung für Leben und Bewegung, im Gegensatz zu seinen menschenleeren Bildern. Zugleich fügt er das Licht in die urbane Umgebung des Bildes ein und vermittelt dem Betrachter ein gutes Gefühl.

For the first time we are showing the artist Tobias Stutz in Wismar. It is his first exhibition in northern Germany.

Clear order, a certain simplicity, clearly recognisable contrasts, predominantly right angles, often cubic forms, large glass and window fronts. The painter Tobias Stutz, born in 1983 in Filderstadt, uses these criteria and thus marks a reference to the skeletal architecture of Mies van der Rohe. Stutz clearly dispenses with the human being as the protagonist of his arranged and staged images of buildings. The buildings thus become representatives of the International Style with its clear and objective forms.

Le Corbusier once said: "Architecture is the artful, correct and magnificent play of buildings gathered in the light". Stutz also uses light consciously, as a compositionally dramatising element, as a narrative for life and movement, in contrast to his deserted pictures. At the same time, he inserts the light into the urban environment of the painting and gives the viewer a good feeling.

 

Tobias Stutz

 
SOUND & VISION

DORIS MARTEN

 

Finissage über ZOOM

Mittwoch, 5. Oktober um 20 Uhr

Zoom-Meeting beitreten

https://us05web.zoom.us/j/85895265082?pwd=UE9YbklZQ05nenJOYk5MN2pDZ0kxdz09

Meeting-ID: 858 9526 5082
Kenncode: g5tviD

 
 

Im LAB・Bis zum 8. October 2022

Montag 11 bis 15 Uhr・Mittwoch 13 bis 18 Uhr・Samstag 11 bis 15 Uhr


Zum ersten Mal präsentieren wir die Berliner Künstlerin Doris Marten in unserem LAB.
Die Werke und Installationen in der Ausstellung sind zwischen 2020 und 2022 entstanden.

Für die Ausstellung in Wismar hat Doris Marten neben mehreren Arbeiten aus der Serie "Light 'n' Lines" auch die Wandinstallation "Every me and every you" entwickelt. Je nach Beschaffenheit des Raumes kann die Installation angepasst werden. Bei mehrteiligen Installationen interessiert die Künstlerin vor allem das Verhältnis des einzelnen Bildes zum Gesamtarrangement. Sie geht der Frage nach der Wahrnehmung von Individualität innerhalb einer Vielzahl von Gleichem oder Ähnlichem nach.

"Welche Rolle spielt die Individualität jeder einzelnen Scheibe in Bezug auf die visuelle Dynamik des Gesamtensembles? Gibt es Elemente, die für die Wirkung des Gesamtbildes wichtiger sind als andere? Und wenn ja, aus welchem Grund? Wie wirkt sich ihre jeweilige Position im Gesamtbild aus?" Doris Marten lotete die Grenzen der farblichen und kompositorischen Gestaltung im Hinblick auf eine minimale Verschiebung von Nuancen aus. Je nach Platzierung im Arrangement steuert Marten die Gesamtwirkung, indem sie visuell signifikante Signale einbaut. Die Künstlerin spielt mit den persönlichen Neigungen und ästhetischen Vorstellungen des Rezipienten.

Verfügbare Werke und weitere Informationen über die Künstlerin unter dem Link

In the LAB・Till 8 October 2022

Monday 11 am to 3 pm・Wednesday 1 pm to 6 pm・Saturday 11 am to 3 pm


We are presenting the Berlin artist Doris Marten in our LAB for the first time. The works and installations in the exhibition were created between 2020 and 2022.

For the exhibition in Wismar, Doris Marten has developed the wall installation "Every me and every you" in addition to some works from the series "Light 'n' Lines". Depending on the nature of the room, the installation can be adapted. In multi-part installations, the artist is particularly interested in the relationship of the individual image to the overall arrangement. She explores the question of the perception of individuality within a multitude of the same or similar.

"What role does the individuality of each individual pane play in relation to the visual dynamics of the overall ensemble? Are there elements that are more important than others for the effect of the overall image? And if so, for what reason? What is the effect of their respective position in the overall picture?" Doris Marten explored the limits of colour and compositional design with regard to a minimal shift of nuances. Depending on their placement in the arrangement, Marten controls the overall effect by incorporating visually significant signals. The artist plays with the personal inclinations and aesthetic ideas of the recipients.

Available works and further information about the artist under the link.

 
 
 

Kristine HamannArchiv, lab
SOMMERSALON

UNSERE JÄHRLICHE Groupshow


Traditionell zeigen wir jedes Jahr eine Mischung aus verschiedenen Künstlern aus unserem Programm und einigen ausgewählten Gästen.

Traditionally, we show a mixture of different artists from our programme and some selected guests every year.

Artists

Cigdem Aky
Michelle Concepcíon
Mario Dalpra
Anna-Lena Huber
Sebastian Menzke
Sissa Micheli
Diego Palacios
Tom Richter
Hans Schüle
Kirk Sora
Willi Siber

 
11. Juni – 10. Juli 2022

Eröffnung
Samstag, den 11. Juni 2022
20 Uhr–23 Uhr
20:30 Uhr Künstlergespräch

Öffnungszeiten
Donnerstag–Samstag 13 Uhr–18 Uhr
und jederzeit nach Vereinbarung

📞 +49 176 34 96 83 36

“Tales of Change”

Aktuelle Ausstellung 11. Juni–10. Juli 2022 /
Current Exhibition

Virtueller Rundgang ↓

 

Sissa Micheli & Thomas Riess

 

Sissa Micheli - Fotografie
Thomas Riess - Malerei

Willkommen in der Realität! Ja wir leben darin! Betrachtet man die momentane globale Entwicklung, so stellt man jedoch unweigerlich fest, dass wir massiven weltweiten Umbrüchen unterworfen sind und sie nehmen mittlerweile derart an Fahrt auf, dass sie kaum noch in ihrer Gesamtheit erfasst werden können. Aber wir sind doch alle Realisten! Oder doch nicht? Ein über die Jahre immer fester und sicher geformtes Narrativ unserer Alltagswelt, das wir bisher reflektiert überblicken konnten, wird mitunter in kürzester Zeit ins Gegenteil verkehrt und erzeugt zeitweilen kognitive Dissonanzen. So ist das was noch vor wenigen Jahren als undenkbar galt, mittlerweile neue Realität. Gesellschaftliche Umbrüche, soziale Umstrukturierungen, persönliche Veränderungen sind in den Mittelpunkt unseres Denkens, Handelns und unseres Alltages gerückt.  

Doch was ist Realität? Gibt es sie? Wie wird Realität wahrgenommen? Wie sehen/erleben wir sie? Und vor allem, wie interpretieren wir sie? Dementsprechend ist auch der Identitätsbegriff massiven Veränderungen unterworfen. Früher war er sowohl im Kollektiven als auch im Individuellen klassisch familiär, beruflich und religiös zugeordnet. Heute jedoch treten - real wie virtuell - eine Vielzahl frei gewählte wie zugewiesene Gruppenzugehörigkeiten in Konkurrenz. Diese Pluralität manifestiert sich nicht bloß über festgelegte Attribute wie ethnische Zugehörigkeit, Klasse und Geschlecht, sondern auch über Handlungen und Geschmacksurteile, also z.B. Konsumverhalten, Selbstrepräsentation und Wertvorstellungen.  

Sissa Micheli und Thomas Riess setzen sich mit diesem Thema auseinander. Sie beschäftigen sich mit gesellschaftskritischen Themen wie Fremd- und Selbstbestimmung, Manipulation, dem Verlust von Identität, Kontrolle, Überwachung und dem Versuch der Unabhängigkeit der eigenen Individualität. Dabei unterstreichen sie die inhärente Subjektivität aller Kunst und die Bedeutung von Authentizität.  

Wenn auch beide sich unterschiedlicher künstlerischen Umsetzungsarten bedienen, bildet die medienreflexive Auseinandersetzung mit der Fotografie in mannigfaltiger Form die Grundlage. Gemein ist ihnen eine vielschichtige Arbeit - entweder in Form von fotografischen Faltungen und Objektarrangements (Micheli) oder in Form von Malerei und Mixed Media-Arbeiten (Riess).  

Alle beide Künstlerpersönlichkeiten setzen sich mit gängigen Wahrnehmungsbegriffen auseinander.  

Sissa Micheli - Photography
Thomas Riess - Painting

Welcome to reality! Yes, we live in it! But if you look at current global developments, you inevitably realise that we are facing massive upheavals all over the world, and these are now gathering momentum to such an extent that they are almost impossible to grasp in their entirety. But we are all realists! Or are we not? A narrative of our everyday world, which has become more and more entrenched over the years and which we were previously able to survey in a reflective manner, is sometimes turned upside down in a very short time and sometimes creates cognitive dissonance. Thus, what was considered unthinkable just a few years ago is now a new reality. Social upheavals, social restructuring, personal changes have moved to the centre of our thoughts, actions and everyday life.  

But what is reality? Does it exist? How is reality perceived? How do we see/experience it? And above all: how do we interpret it? Accordingly, the concept of identity is also subject to massive changes. In the past, it was classically assigned to the family, the profession and religion, both collectively and individually. Today, on the other hand, a multitude of freely chosen and assigned group affiliations compete - both real and virtual. This plurality manifests itself not only through fixed attributes such as ethnicity, class and gender, but also through actions and judgements of taste, e.g. consumer behaviour, self-expression and values.  

Sissa Micheli and Thomas Riess deal with this topic. They deal with socio-critical themes such as heteronomy and self-determination, manipulation, loss of identity, control, surveillance and the attempt at independence of one's own individuality. In doing so, they emphasise the subjectivity inherent in all art and the importance of authenticity.  

Even though both make use of different artistic forms of realisation, the media-reflective examination of photography in its many forms is the basis. What they have in common is a multi-layered oeuvre - either in the form of photographic foldings and object arrangements (Micheli) or in the form of painting and mixed media (Riess).  

All artist personalities deal with common concepts of perception.  

 

Sissa Micheli

 

Sissa Micheli

 

Die in Wien lebende Künstlerin erweitert den Begriff von Sein und Schein, indem sie ihn um den zeitlichen Faktor erweitert. Sie schafft durch ihre inszenierten Fotografie Interventionen ein Einfrieren eines zeitlichen Momentes, das dem Betrachter als logisch-real erscheint, auch wenn es mit seinem Sehvermögen nicht nachvollziehbar ist. So wird eine Vergänglichkeit ästhetisiert, die in der Realität nicht wahrnehmbar ist.  

1975 in Bruneck, (IT)geboren; lebt und arbeitet in Wien; 2000-2002 Schule für künstlerische Fotografie, Wien; 2002-2007 Diplomstudium an der Akademie der bildende Künste Wien; 2008 Preis der Akademie, Wien; 2009 BMUKK Atelierstipendium – Cité Internationale des Arts Paris; 2013 BKA Atelierstipendium – London; 2015 Staatsstipendium für künstlerische Fotografie; 2016 Südtiroler Künstler/in des Jahres HGV und SKB; Zahlreiche Ausstellungen, Messen und Publikationen im In- und Ausland; vertretung in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen

Sisal Micheli ist Gastkünstlerin unserer Galerie.

The Vienna-based artist expands the concept of being and appearances to include the factor of time. Through her staged photographic interventions, she creates a freezing of a temporal moment that appears logically real to the viewer, even if it is not comprehensible to his eyesight. In this way, a transience is aestheticised that is not perceptible in reality.  

Born 1975 in Bruneck, (IT); lives and works in Vienna; 2000-2002 School of Artistic Photography, Vienna; 2002-2007 diploma studies at the Academy of Fine Arts Vienna; 2008 Prize of the Academy, Vienna; 2009 BMUKK Studio Grant - Cité Internationale des Arts Paris; 2013 BKA Studio Grant - London; 2015 State Grant for Artistic Photography; 2016 South Tyrolean Artist of the Year HGV and SKB; numerous exhibitions, fairs and publications in Austria and abroad; represented in numerous public and private collections.

Sisal Micheli is a guest artist of our gallery.

 

Werke von Sissa Micheli / Works by Sissa Micheli

 

 

Thomas Riess

 

Thomas Riess

 

verknüpft reale Abbilder malerisch mit abstrakt/gegenstandslosen Irritationen. Durch das bewusste Zusammenfügen der beiden Komponenten vermischen sich diese durch das assoziative Denken des Betrachters in einem narrativen Prozess. Sein (im Sinne des uns gewohnten Realitätsverständnisses) vermischt sich mit dem Schein der durch den Künstler erzeugten abstrakten (nicht realen) Bilderwelt zu einer neuen “Bildrealität”. Auch in seinen Mixed Media-Arbeiten wird vorhandenes Bildmaterial durch Übermalung verändert. Mittels Collagierung werden unterschiedliche Komponenten miteinander in Verbindung gebracht und so die Lesbarkeit des Bildmaterials modifiziert.

1970 geboren in Tirol; lebt und arbeitet in Wien; 1995 Studium an der Universität Mozarteum Salzburg, Klasse für Graphik und visuelle Medien; 2001 Diplom; 2009-12 the @rtist’s kitchen, artist’s residence in Wien, Soravia Group ; 2010 Artist in Residence Paliano/Rom, Stipendium des Landes Tirol ; 2 010 Artist in Residence, Kunstquartier Hotel Hospiz (AUT); 2009 Kunstsymposium Medulin; 2001 Artist in Residence Paliano/Rom, Stipendium des Landes Tirol; 1999 Internationale Sommerakademie Salzburg, Stipendium des Landes Salzburg; Zahlreiche Ausstellungen, Biennalen, Messen und Publikationen im In- und Ausland; Vertretung in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen

Thomas Riess wird seit 2015 durch unserer Galerie vertreten.

Riess links realistically painted images with abstract irritations. By deliberately merging the two components, the associative thinking of the viewer mixes them in a narrative process. Being (in the sense of our usual understanding of reality) mixes with the appearance of the abstract (non-real) pictorial world created by the artist to form a new "pictorial reality". In his mixed media works, too, existing pictorial material is changed by painting over it. By means of collage, different components are brought into connection with each other, thus changing the readability of the pictorial material.

1970 born in Tyrol; lives and works in Vienna; 1995 studies at the University Mozarteum Salzburg, class for graphic and visual media; 2001 diploma; 2009-12 the @rtist's kitchen, artist residency in Vienna, Soravia Group; 2010 Artist in Residence Paliano/Rome, scholarship of the Province of Tyrol; 2 010 Artist in Residence, Kunstquartier Hotel Hospiz (AUT); 2009 Art Symposium Medulin; 2001 Artist in Residence Paliano/Rome, scholarship of the Province of Tyrol; 1999 International Summer Academy Salzburg, scholarship of the Province of Salzburg; numerous exhibitions, biennials, fairs and publications at home and abroad; representation in numerous public and private collections.

Thomas Riess has been represented by our gallery since 2015.

 

Werke von Thomas Riess / Works by Thomas Riess

Kristine HamannArchiv
7. Ma i – 4. Juni 2022

Eröffnung
Samstag, den 7. Mai 2022

In der Zeit von 20 Uhr–23 Uhr
20:30 Uhr Künstlergespräch
16–18 Uhr Preview
Die Künstlerin ist anwesend

Öffnungszeiten
Donnerstag–Samstag 11 Uhr–15 Uhr
und jederzeit nach Vereinbarung

📞 +49 176 34 96 83 36

Soloshow

Michelle Concepcíon
”Exposing Structures”

07. Mai–04. Juni 2022

Virtueller Spaziergang durch die Ausstellung.

Virtual walk through the exhibition.


 

"Die Kunst von Concepción ist keine Kunst der Dinge, sondern ihrer Geister.“ Thyrza Nichols Goodeve

Die Welt der kleinsten Dinge ist für unsere Augen nicht fassbar. Sie würde für immer ein Rätsel bleiben, gäbe es nicht ganz besondere Geräte. Wer durch sie hindurchschaut, erlebt eine spannende Reise durch das Reich der kleinsten Lebewesen und Teilchen. Ich ver-mute, dass die meisten Menschen ihre Faszination kaum zügeln können, denn was wir sehen, können wir nicht begreifen.

Es ist schwer vorstellbar, wie weit wir in den Mikrokosmos vordringen können und wie winzig die Welt ist, die wir entdecken und finden könnten. Ist es möglich, dass wir an der wirklich letzten Grenze im Mikrokosmos eine Mauer durchbrechen und uns im Makrkosmos wiederfinden? Das ist eine Vorstellung, die mir eine Gänsehaut beschert. Ein ähnliches Gefühl überkommt mich, wenn ich die Bilder von Michelle Concepción betrachte. Sie lädt uns ein, uns die Welt der unsichtbaren Ereignisse vorzustellen, von denen wir ein Teil sind.

In dieser Ausstellung sehen wir Werke ver-schiedener Reihen und Jahre. Bestehend aus Malereien auf Leinwand und Holz sowie Tuschearbeiten hinter Glas. (Kristine Hamann)

"The art of concepción is not an art of things, but an art of their spirits". Thyrza Nichols Goodeve 

The world of the tiniest things cannot be grasped by our eyes. It would forever remain a mystery were it not for very special devices. Those who look through them experience an exciting journey through the realm of the tiniest creatures and particles. I suspect that most people can hardly contain their fascination, because what we see we cannot comprehend.

It is hard to imagine how far we can penetrate into the microcosm and how tiny the world is that we might discover and find. Is it possible that at the really last frontier in the microcosm we break through a wall and meet ourselves in the macrocosm? It's a notion that gives me goosebumps. A similar feeling comes over me when I look at the pictures of Michelle Concepción. She invites us into the imagination of the world of invisible events of which we are a part.

In this exhibition we see works from different series and years, consisting of paintings on canvas and wood and ink works behind glass.

 

Foto: Peter Voigt

Foto: Peter Voigt


Werke der Ausstellung

Acryl auf Leinwand

 

Tusche auf Papier gerahmt

2. April – 30. April 2022
 

Einzelausstellung
Galerie Kristine Hamann
Schweinsbrücke 11, 23966 Wismar


Eröffnung

Samstag, den 2. April 2022
In der Zeit von 14 Uhr–18 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend

Öffnungszeiten

Mittwoch–Freitag 13 Uhr–18 Uhr
Samstag 11 Uhr–15 Uhr
und jederzeit nach Vereinbarung

 

Marlet Heckhoff “Konstruktion & Widerstand”

Ausstellung virtuell besuchen:
Navigation mit den Pfeiltasten.

 

“Konstruktion & Widerstand”

Die Umgebung ist offen und frei. Wir werden mit leuchtenden Farben konfrontiert, Neongelb, Orange und Pink. Linien und Formen brechen auseinander oder ziehen sich zusammen. Punktförmige Strukturen formatieren sich zu einer Architektur, die aus dem Gleichgewicht geraten zu sein scheint.



Bildräume füllen sich mit Tröpfchen, Linien, Schraffuren und Farbe. Alles scheint gleich und durchlässig, gleichzeitig historisch und gegenwärtig. Fiktion und Realität verbinden sich zu einem visuellen, kosmischen Destillat aus Computerspielästhetik, Street Art, Architektur sowie Medienreferenzen. Sofern man eine Assoziation zu haben scheint, schweift der Blick wieder zur reinen Form ab und löst sie auf. Eine Ordnung, ein System oder eine Zeit sind nicht zu erkennen.

Alle Bildbestandteile scheinen sich ihrer Konstruktion widersetzen zu wollen, wie auch der Titel der Ausstellung "Konstruktion und Widerstand" andeutet. Skizzenhafte Fragilität und Perfektion durchziehen alle Bilder von Marlet Heckhof auf wohltemperierte Weise. Das Ringen um die Setzung von Formen, Flächen und Linien findet auf der Leinwand statt und führt zu einer klassischen Malerei, die weder figurativ noch abstrakt eingeordnet werden kann.

Zugleich bildet die Unvollständigkeit der angedeuteten Motive die Grundlage für die Assoziation beim Betrachten. Heckhoff schöpft aus einem großen kunstgeschichtlichen Bildarchiv. Wir können in Marlets Bildern das Umdenken und Verschmelzen verschiedener Sehgewohnheiten und Stile entdecken.

Es ist sicher kein Zufall, dass wir in ihren Werken das leidenschaftliche Ringen um die Relevanz von Malerei und Skulptur sehen können. 2019 schließt die in Leipzig lebende Künstlerin ihr Meisterschülerstudium in der Klasse für Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank an der HGB Leipzig ab.

Bevor sich Heckhoff der Kunst widmete, absolvierte die 1993 geborene Künstlerin eine Lehre als Tischlerin. Anschließend studierte sie "Freie Kunst" an der Bauhaus-Universität in Weimar und an der Bezalel Academy of Art in Jerusalem, Israel. 2015 schloss sie ihr Studium der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ab.

Folgen wir Marlet Heckhoff in die Matrix von Raum und Moment. (Text: Kristine Hamann)

“Construction & Resistance”

The environment is open and free. We are confronted with bright colours, neon yellow, orange and pink. Lines and shapes break apart or contract. Point-like structures format themselves into an architecture that seems to be out of balance.



Pictorial spaces fill with droplets, lines, hatchings and colour. Everything seems the same and permeable, simultaneously historical and present. Fiction and reality combine to form a visual, cosmic distillate of computer game aesthetics, street art, architecture as well as media references. Insofar as one seems to have an association, the gaze wanders back to pure form and dissolves it. An order, a system or a time cannot be discerned.

All the pictorial components seem to want to resist their construction, as the title of the exhibition "Construction and Resistance" also suggests. Sketchy fragility and perfection pervade all of Marlet Heckhof's paintings in a well-tempered way. The struggle to set forms, surfaces and lines takes place on the canvas and leads to a classical painting that can neither be classified as figurative nor abstract.

At the same time, the incompleteness of the implied motifs forms the basis for association when viewing. Heckhoff draws on a large archive of images from art history. We can discover in Marlet's pictures the rethinking and merging of different visual habits and styles.

It is surely no coincidence that we can see in her works the passionate struggle for the relevance of painting and sculpture. In 2019, the Leipzig-based artist will complete her master class studies in the class for installation and space with Prof. Joachim Blank at the HGB Leipzig.

Before Heckhoff devoted herself to art, the artist, who was born in 1993, completed an apprenticeship as a carpenter. She then studied "Free Art" at the Bauhaus University in Weimar and at the Bezalel Academy of Art in Jerusalem, Israel. In 2015, she completed her studies in painting at the Leipzig Academy of Visual Arts.

Let's follow Marlet Heckhoff into the matrix of space and moment. (Words: Kristine Hamann)

 
 

Werkübersicht

 
Kristine HamannArchiv
1. Januar – 28. Februar 2022

Wintersalon 2022

In unserm Wintersalon zeigen wir - neben unseren Stammkünstlern -Künstler, die wir noch nicht ausgestellt haben.
Die Hängung bleibt im Ausstellungszeitraum flexibel und dynamisch.
Mehr Infos folgen in Kürze.

In our Wintersalon we show - in addition to our regular artists - artists that we have not yet exhibited. The hanging remains flexible and dynamic during the exhibition period.
More information will follow soon.

 

Öffnungszeiten

Nach Terminvereinbarung:
☎︎ +49 (0)176 34 96 83 36
galeriehamann@googlemail.com

Wir machen auch gerne Gruppenführungen nach Terminvereinbarung.
Dann gilt 2G+

Verfügbare Werke im Wintersalon

Available works in winter salon

 

Daniel Sambo Richter
The Fate of the Orchid (Kristina Söderbaum I), 2020
Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm
4.000 €

Sebastian Menzke
Mixed Media

Daniel Sambo Richter
Spiegelung, 2017
Öl auf Papier, 63,2 x 48,2 cm
Inkl. Rahmung weiß,
2.800 €

Cigdem Aky
links. “Magic”
rechts: “Miami C.”
Acryl und Öl auf Leinwand, je 30 x 24 cm
je 1.350 €

Barbara Reck Irmler
”rose”
Textil, Schichtholz, 59 x 46 x 2,5 cm
1.200 €

Eugen Kunkel
”In den Dünen"V”, 2018
 
Acryl auf Holz
, 60 x 45 cm

1.990 €

Marlet Heckhoff
Acryl auf Leinwand

Chris Nau
Öl auf Leinwand,

Marlet Heckhoff
”Sunset”, 2019
Acryl auf Leinwand, 26 x 75 cm
1.500 €

Kristine HamannArchiv
15. November – 15. Dezember 2021

Kernöffnungszeiten:
Mo + Do 11 Uhr–17 Uhr und gerne individuell nach Absprache (empfohlen).
Regelung 2G

Wir machen auch gerne Gruppenführungen nach Terminvereinbarung.
Dann gilt 2G+

 

Werke der Ausstellung finden Sie in unserem Saleroom


Im „kleinen Saal“ präsentiert die Galerie neue Werke des Augsburger Künstlers Christofer Kochs in Form einer Soloshow. In den anderen Räumlichkeiten stellt die Galeristin ihre Neuentdeckung vor, die amerikanische Künstlerin Michelle Concepción. Ergänzend werden dort Skulpturen von Mario Dalpra (Wien), neue Werke von Sebastian Menzke (Berlin) und Cigdem Aky (München) gezeigt.

Christofer Kochs wurde 1969 in Osnabrück geboren. Er studierte an der Münchener Kunstakademie und erhielt seitdem unzählige Preise, Stipendien und Lehraufträge. Für seine Arbeiten verwendet er verschiedenste Materialien, Malmittel und Fundstücke. Das Bildgeschehen mutet rätselhaft an, fast surreal. Es fordert den Betrachter auf, in die eigene Vorstellungswelt hinabzutauchen auf der Suche nach inneren Bildern und Interpretationen. So bietet jedes Werk von Christofer Kochs einen Kosmos an Möglichkeiten, an potenziellen Erzählsträngen.

Die zeitgenössische Künstlerin Michelle Concepción ist für ihre abstrakten Gemälde und Zeichnungen bekannt. Ihre Arbeiten sind das Ergebnis von Forschung und Wissenschaft, Erkundung und Experiment, wobei sie stets die Grenzen der Materialien, mit denen sie arbeitet, auslotet. Die Künstlerin wurde 1970 in San Juan, Puerto Rico, geboren, wuchs in Miami auf und studierte von 1992–1995 an der Hochschule für Gestaltung, HFG, Offenbach, Germany, wo sie heute auch lebt.

In the "small room", the gallery presents new works by the Augsburg artist Christofer Kochs in the form of a solo show. In the other rooms, the gallery owner presents her new discovery, the American artist Michelle Concepción. In addition, sculptures by Mario Dalpra (Vienna), new works by Sebastian Menzke (Berlin) and Cigdem Aky (Munich) will be shown there.

Christofer Kochs was born in Osnabrück in 1969. He studied at the Munich Art Academy and has since received countless prizes, scholarships and teaching assignments. He uses a wide variety of materials, painting materials and found objects for his works. The pictorial events seem enigmatic, almost surreal. It invites the viewer to dive into his own world of imagination in search of inner images and interpretations. Thus, each work by Christofer Kochs offers a cosmos of possibilities, of potential narrative threads.

Contemporary artist Michelle Concepción is known for her abstract paintings and drawings. Her work is the result of research and science, exploration and experimentation, always exploring the limits of the materials she works with. The artist was born in 1970 in San Juan, Puerto Rico, grew up in Miami and studied at the Hochschule für Gestaltung, HFG, Offenbach, Germany, from 1992-1995, where she now lives.