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Sebastian Menzke・“yd 3"
22 × 16 × 5 cm
Acryl, Vinyl, Epoxidharz auf Holz geschichtet im Stahlrahmen
von 2021
Unikat, signiert
Zum Werk
Dieses Werk wirkt, als hätte es einen Moment von Licht festgehalten – nicht grell, nicht laut, sondern warm und gesammelt. Das Gelb erinnert an Bernstein, an eingefangene Sonne, an ein Nachbild, das auf der Netzhaut bleibt. Grünliche Tiefen, helle Schleier und die feine kreisende Linie geben dem Objekt etwas Schwebendes, fast Meditatives. Es ist ein kleines Werk, aber es besitzt diese seltene Qualität, einen Raum leiser und zugleich intensiver zu machen.
Technisch verbindet Sebastian Menzke hier Acryl, Vinyl und Epoxidharz auf Holz im Stahlrahmen. Die malerischen Schichten liegen unter der transparenten Oberfläche wie eingeschlossen: Farbe, Linie und Licht werden zu einem kompakten Bildkörper. Gerade durch diese Verbindung aus warmer Materialität, klarer Fassung und stiller Leuchtkraft entsteht ein Objekt zwischen Malerei, Design und Skulptur.
Zum Künstler
Sebastian Menzkes Arbeiten untersuchen die Übergänge zwischen Malerei, Objekt und Raum. Was zunächst als Bild erscheint, entwickelt sich bei ihm zu einem geschichteten Körper: Linien, Oberflächen, transparente Materialien und Licht verdichten sich zu Strukturen, die zwischen Zeichnung, Architektur und Erinnerung oszillieren. Seine Werke wirken wie Speicher von Bewegung und Zeit – ruhig, konzentriert und zugleich von einer inneren Spannung getragen.
Geboren 1979 in Neubrandenburg, studierte Menzke Produktdesign an der FH Wismar und schloss 2009 als Dipl. Des. (FH) ab. Von Beginn an war seine künstlerische Praxis durch Malerei, Street Art und eine intensive Auseinandersetzung mit Oberfläche, Raum und Malereigeschichte geprägt. Seine Arbeiten entstehen selten isoliert; sie entwickeln sich auseinander heraus, Schicht für Schicht, als zusammenhängende Gefüge.
In seinen Epoxidharzobjekten erweitert Menzke das Malerische in den Raum. Historische Strategien wie Lasur, Firnis und Schichtung werden in zeitgenössische Materialien übersetzt: Harz, Farbe, Einschlüsse und Licht erzeugen keine bloße Oberfläche, sondern eine physische Tiefe. Die Werke bewegen sich zwischen zeitgenössischer Malerei, Objektkunst, Skulptur und Design und verhandeln Themen wie Transformation, Vergänglichkeit sowie die fragile Balance von Ordnung und Auflösung.
2012 erhielt Menzke Arbeitsstipendien des Künstlerhauses Lukas / KKV Malmö und der Stiftung Kunstfonds Bonn. 2016 wurde er mit dem Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe ausgezeichnet; es folgten Ankäufe durch die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, das Museum Kunstsammlung Neubrandenburg und das Land Mecklenburg-Vorpommern. 2024 war er Rising Star Resident im Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen. In der Galerie Kristine Hamann in Wismar wird Sebastian Menzke als eigenständige Position zeitgenössischer Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.
22 × 16 × 5 cm
Acryl, Vinyl, Epoxidharz auf Holz geschichtet im Stahlrahmen
von 2021
Unikat, signiert
Zum Werk
Dieses Werk wirkt, als hätte es einen Moment von Licht festgehalten – nicht grell, nicht laut, sondern warm und gesammelt. Das Gelb erinnert an Bernstein, an eingefangene Sonne, an ein Nachbild, das auf der Netzhaut bleibt. Grünliche Tiefen, helle Schleier und die feine kreisende Linie geben dem Objekt etwas Schwebendes, fast Meditatives. Es ist ein kleines Werk, aber es besitzt diese seltene Qualität, einen Raum leiser und zugleich intensiver zu machen.
Technisch verbindet Sebastian Menzke hier Acryl, Vinyl und Epoxidharz auf Holz im Stahlrahmen. Die malerischen Schichten liegen unter der transparenten Oberfläche wie eingeschlossen: Farbe, Linie und Licht werden zu einem kompakten Bildkörper. Gerade durch diese Verbindung aus warmer Materialität, klarer Fassung und stiller Leuchtkraft entsteht ein Objekt zwischen Malerei, Design und Skulptur.
Zum Künstler
Sebastian Menzkes Arbeiten untersuchen die Übergänge zwischen Malerei, Objekt und Raum. Was zunächst als Bild erscheint, entwickelt sich bei ihm zu einem geschichteten Körper: Linien, Oberflächen, transparente Materialien und Licht verdichten sich zu Strukturen, die zwischen Zeichnung, Architektur und Erinnerung oszillieren. Seine Werke wirken wie Speicher von Bewegung und Zeit – ruhig, konzentriert und zugleich von einer inneren Spannung getragen.
Geboren 1979 in Neubrandenburg, studierte Menzke Produktdesign an der FH Wismar und schloss 2009 als Dipl. Des. (FH) ab. Von Beginn an war seine künstlerische Praxis durch Malerei, Street Art und eine intensive Auseinandersetzung mit Oberfläche, Raum und Malereigeschichte geprägt. Seine Arbeiten entstehen selten isoliert; sie entwickeln sich auseinander heraus, Schicht für Schicht, als zusammenhängende Gefüge.
In seinen Epoxidharzobjekten erweitert Menzke das Malerische in den Raum. Historische Strategien wie Lasur, Firnis und Schichtung werden in zeitgenössische Materialien übersetzt: Harz, Farbe, Einschlüsse und Licht erzeugen keine bloße Oberfläche, sondern eine physische Tiefe. Die Werke bewegen sich zwischen zeitgenössischer Malerei, Objektkunst, Skulptur und Design und verhandeln Themen wie Transformation, Vergänglichkeit sowie die fragile Balance von Ordnung und Auflösung.
2012 erhielt Menzke Arbeitsstipendien des Künstlerhauses Lukas / KKV Malmö und der Stiftung Kunstfonds Bonn. 2016 wurde er mit dem Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe ausgezeichnet; es folgten Ankäufe durch die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, das Museum Kunstsammlung Neubrandenburg und das Land Mecklenburg-Vorpommern. 2024 war er Rising Star Resident im Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen. In der Galerie Kristine Hamann in Wismar wird Sebastian Menzke als eigenständige Position zeitgenössischer Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.
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Sebastian Menzke im Atelier