Sebastian Menzke・“SK 2024-1"

Sale-Preis: 900,00 € Ursprünglicher Preis: 1.700,00 €

22 × 16,5 × 5 cm
Acryl, Vinyl, Epoxidharz auf Holz geschichtet im Stahlrahmen
von 2021
Unikat, signiert


Zum Werk
„SK 2024-1“ wirkt wie ein eingefrorener Moment von Bewegung. Schwarze Drähte ziehen sich durch den warm getönten Harzkörper, kreuzen sich, verdichten sich, verlieren sich wieder. Sie bilden kein Motiv im klassischen Sinn, sondern eine innere Spannung – ein Geflecht aus Rhythmus, Widerstand und Stille.

Sebastian Menzke übersetzt hier Zeichnung in Raum. Die Linie liegt nicht auf einer Fläche, sie ist eingeschlossen, körperlich geworden, von Licht durchdrungen. Dadurch entsteht eine besondere Tiefe: Das Auge folgt nicht nur der Oberfläche, sondern wandert durch das Material hindurch.

Das Werk erinnert an Prozesse von Wachstum, Verzweigung und Verdichtung, zugleich aber auch an etwas Architektonisches, fast Konstruktives. Zwischen Ordnung und Auflösung, Transparenz und Verdunkelung entfaltet sich eine konzentrierte Objektpräsenz – leise, materiell und sehr eigenständig.

Zum Künstler
Sebastian Menzkes Arbeiten untersuchen die Übergänge zwischen Malerei, Objekt und Raum. Was zunächst als Bild erscheint, entwickelt sich bei ihm zu einem geschichteten Körper: Linien, Oberflächen, transparente Materialien und Licht verdichten sich zu Strukturen, die zwischen Zeichnung, Architektur und Erinnerung oszillieren. Seine Werke wirken wie Speicher von Bewegung und Zeit – ruhig, konzentriert und zugleich von einer inneren Spannung getragen.

Geboren 1979 in Neubrandenburg, studierte Menzke Produktdesign an der FH Wismar und schloss 2009 als Dipl. Des. (FH) ab. Von Beginn an war seine künstlerische Praxis durch Malerei, Street Art und eine intensive Auseinandersetzung mit Oberfläche, Raum und Malereigeschichte geprägt. Seine Arbeiten entstehen selten isoliert; sie entwickeln sich aus­einander heraus, Schicht für Schicht, als zusammenhängende Gefüge.

In seinen Epoxidharzobjekten erweitert Menzke das Malerische in den Raum. Historische Strategien wie Lasur, Firnis und Schichtung werden in zeitgenössische Materialien übersetzt: Harz, Farbe, Einschlüsse und Licht erzeugen keine bloße Oberfläche, sondern eine physische Tiefe. Die Werke bewegen sich zwischen zeitgenössischer Malerei, Objektkunst, Skulptur und Design und verhandeln Themen wie Transformation, Vergänglichkeit sowie die fragile Balance von Ordnung und Auflösung.

2012 erhielt Menzke Arbeitsstipendien des Künstlerhauses Lukas / KKV Malmö und der Stiftung Kunstfonds Bonn. 2016 wurde er mit dem Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe ausgezeichnet; es folgten Ankäufe durch die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, das Museum Kunstsammlung Neubrandenburg und das Land Mecklenburg-Vorpommern. 2024 war er Rising Star Resident im Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen. In der Galerie Kristine Hamann in Wismar wird Sebastian Menzke als eigenständige Position zeitgenössischer Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.

22 × 16,5 × 5 cm
Acryl, Vinyl, Epoxidharz auf Holz geschichtet im Stahlrahmen
von 2021
Unikat, signiert


Zum Werk
„SK 2024-1“ wirkt wie ein eingefrorener Moment von Bewegung. Schwarze Drähte ziehen sich durch den warm getönten Harzkörper, kreuzen sich, verdichten sich, verlieren sich wieder. Sie bilden kein Motiv im klassischen Sinn, sondern eine innere Spannung – ein Geflecht aus Rhythmus, Widerstand und Stille.

Sebastian Menzke übersetzt hier Zeichnung in Raum. Die Linie liegt nicht auf einer Fläche, sie ist eingeschlossen, körperlich geworden, von Licht durchdrungen. Dadurch entsteht eine besondere Tiefe: Das Auge folgt nicht nur der Oberfläche, sondern wandert durch das Material hindurch.

Das Werk erinnert an Prozesse von Wachstum, Verzweigung und Verdichtung, zugleich aber auch an etwas Architektonisches, fast Konstruktives. Zwischen Ordnung und Auflösung, Transparenz und Verdunkelung entfaltet sich eine konzentrierte Objektpräsenz – leise, materiell und sehr eigenständig.

Zum Künstler
Sebastian Menzkes Arbeiten untersuchen die Übergänge zwischen Malerei, Objekt und Raum. Was zunächst als Bild erscheint, entwickelt sich bei ihm zu einem geschichteten Körper: Linien, Oberflächen, transparente Materialien und Licht verdichten sich zu Strukturen, die zwischen Zeichnung, Architektur und Erinnerung oszillieren. Seine Werke wirken wie Speicher von Bewegung und Zeit – ruhig, konzentriert und zugleich von einer inneren Spannung getragen.

Geboren 1979 in Neubrandenburg, studierte Menzke Produktdesign an der FH Wismar und schloss 2009 als Dipl. Des. (FH) ab. Von Beginn an war seine künstlerische Praxis durch Malerei, Street Art und eine intensive Auseinandersetzung mit Oberfläche, Raum und Malereigeschichte geprägt. Seine Arbeiten entstehen selten isoliert; sie entwickeln sich aus­einander heraus, Schicht für Schicht, als zusammenhängende Gefüge.

In seinen Epoxidharzobjekten erweitert Menzke das Malerische in den Raum. Historische Strategien wie Lasur, Firnis und Schichtung werden in zeitgenössische Materialien übersetzt: Harz, Farbe, Einschlüsse und Licht erzeugen keine bloße Oberfläche, sondern eine physische Tiefe. Die Werke bewegen sich zwischen zeitgenössischer Malerei, Objektkunst, Skulptur und Design und verhandeln Themen wie Transformation, Vergänglichkeit sowie die fragile Balance von Ordnung und Auflösung.

2012 erhielt Menzke Arbeitsstipendien des Künstlerhauses Lukas / KKV Malmö und der Stiftung Kunstfonds Bonn. 2016 wurde er mit dem Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe ausgezeichnet; es folgten Ankäufe durch die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, das Museum Kunstsammlung Neubrandenburg und das Land Mecklenburg-Vorpommern. 2024 war er Rising Star Resident im Till Richter Museum, Schloss Buggenhagen. In der Galerie Kristine Hamann in Wismar wird Sebastian Menzke als eigenständige Position zeitgenössischer Kunst aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.

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Sebastian Menzke im Atelier