„Panama2“ ist weniger Abbild eines Ortes als das Destillat einer Reise.
Sebastian Menzke arbeitet nicht dokumentarisch – er sammelt Eindrücke. Farben, Formen, Licht, Gerüche und Rhythmen eines Landes saugt er gleichsam auf, um sie später zu einer konzentrierten Bildform zu verdichten.
Auf dem Papier entsteht daraus kein konkretes Motiv, sondern eine abstrakte Komposition, in der sich Erinnerung, Stimmung und Wahrnehmung überlagern. Farbigkeit wird zu Fläche, Beobachtung zu Form, Bewegung zu Rhythmus. Was bleibt, ist eine Essenz – wie ein Elixier dessen, was im Moment des Reisens erlebt wurde.
Gerade im kleinen Format zeigt sich diese Verdichtung besonders klar. Die Zeichnung wirkt ruhig, fokussiert und zugleich aufgeladen, als halte sie einen inneren Zustand fest, der über den konkreten Ort hinausweist.
„Panama“ eignet sich ideal als Einstiegswerk für Sammler:innen, die ein erstes originales Unikat erwerben möchten – ebenso wie als feine Ergänzung zu größeren Arbeiten des Künstlers. Ein stilles, eigenständiges Werk, das Nähe erzeugt und Raum für eigene Assoziationen lässt.